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Die kurzen Tage

Wenn es Herbst wird, igeln wir uns ein – die Energie der Sonne fehlt und die Tage sind so schnell vorüber.

Herbst ist immer eine zwiespältige Sache. In diesem Jahr noch mehr als sonst. Wir haben sowieso schon die Tendenz, nur noch wenig vor die Tür zu gehen, aber durch die aktuelle Situation kommt fast das ganze Sozialleben zur Strecke. Jede*r tut nur noch, was gerade nötig ist. Manchmal weiß man gar nicht mehr, wie man den anderen gegenüber treten soll. Eine gute Zeit, um ein bisschen kreativ zu sein und Dinge auszuprobieren, für die bisher vielleicht nicht genügend Platz war.

Während des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr war wenigstens das Wetter fast durchgehend gut. Ich habe meine Liebe zum Fahrradfahren wieder entdeckt, mehr Zeit für Bücher gehabt und konnte auch mal gemeinsam mit allen Kindern malen und basteln.

Das Herbstprojekt heißt „Blog“ und wer weiß, vielleicht können sich ein paar der Familienmitglieder auch mit einbringen.

Da meine Interessen ziemlich vielfältig sind, konnte ich sowieso keine thematische Ausrichtung festlegen – es wird also eine Seite des kreativen Chaos und des gedanklichen Austauschs werden.

Neben Fahrrädern, Kreativität und Familienleben interessiere ich mich auch brennend für Gesellschaft, Politik und Sprache.

Wenn es hier mit mehr Beiträgen gefüllt sein wird, werde ich sicherlich ein richtiges Ordnungssystem einführen.

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