„Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.“
Dieser Satz aus Rainer Maria Rilkes Gedicht „Herbst“ (1902) kam mir gerade in den Sinn. Zwar ist schon kein Herbst mehr, sondern bereits tiefster Winter, aber die Nachrichten aus der Welt und der Politik in Deutschland verbreiten Endzeitstimmung, die Schockstarre auslösen können. Eine Vorahnung auf eisige Zeiten – das beinhaltet die letzte Strophe des Gedichts…
Euphemismen für Extreme
Sprache bildet Wirklichkeit ab, Sprache ist Werkzeug und Vermittlerin. Und sie kann dafür genutzt werden, Macht zu reproduzieren, Schlimmes zu beschönigen, Blickwinkel auszublenden. Sprache ist Kommunikation und Kommunikation ist ein Grundfaktor für eine Gesellschaft. Wie über was gesprochen wird, sagt oftmals viel über eine solche aus. Es lohnt sich, die Sprache, die in bestimmten Sphären…
Das Schweigen der Lämmer
Andere haben Angst vor dem Anderen, ich habe Angst vor den vermeintlich Unbeteigten. Wort zum Wochenende: Die Woche hat toll angefangen – mit einer spannenden Fortbildung und ein paar schönen Momenten in der Familie und bei der Arbeit. So nach und nach sickerte in unseren Familienalltag wieder der Siff des allgegenwärtigen Alltagsrassimus und so endete…
Mehr als Mutter
Moderne Zeiten – moderne Rollenverteilung. Das hätten viele gerne, aber ist es auch so? Wenn man sich die moderne deutsche Frau so ansieht – jedenfalls diejenigen, die sich auf sozialen Netzwerken selber darstellen, könnten Zweifel daran aufkommen. Und auch in der realen Welt, in Gesprächen zwischen Nachbarinnen, Freundinnen oder bei Elternabenden – vielfach habe ich…
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